Hamburg stimmt im Referendum gegen Olympiabewerbung
Die Bürgerinnen und Bürger von Hamburg haben sich mehrheitlich gegen eine Bewerbung ihrer Stadt für die Olympischen Spiele ab 2036 ausgesprochen. Welche Folgen die Entscheidung für die Hansestadt und den Segelstandort Kiel hat.
Insgesamt vier deutsche Kandidaten (München, Berlin, Hamburg, KölnRheinRuhr) streben die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 an. Im Oktober 2025 sprachen sich die Bewohner von München in einem Referendum für eine Bewerbung aus. Auch Nordrhein-Westfalen erhielt aus der Bevölkerung Rückenwind, um als deutscher Bewerber ins Rennen um die Spiele zu gehen. In Berlin gibt es kein Referendum, der Beschluss des Abgeordnetenhauses ersetzt ein Abstimmung.
Die Stadt Hamburg startete ihre Olympia-Kampagne Ende Februar 2026. In diesem Zuge finalisierte die Hansestadt auch ihr Bewerbungskonzept, das unter anderem ein Olympisches Dorf in der geplanten Science City Bahrenfeld sowie den Bau eines neuen Olympiastadions neben dem Volksparkstadions vorsieht. Bis zum 31. Mai 2026 stimmten die Bürger und Bürgerinnen von Hamburg über die Olympiabewerbung ab.
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