Sportplatzwelt LIVE: Lage der Sportstätten
Eine aktuelle Studie von KfW und Difu zeichnet ein teils besorgniserregendes Bild der deutschen Sportstättenlandschaft. Bei Sportplatzwelt LIVE erhalten die Teilnehmenden in gleich zwei Fachvorträgen Einblicke, wie es wirklich um die Sportstätteninfrastruktur in Deutschland steht.
In einer Ende letzten Jahres von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und dem Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) durchgeführten Befragung gaben 59 % der befragten Kommunen an, dass der Investitionsrückstand bei Sporthallen gravierend oder zumindest nennenswert sei, bei Hallenbädern sagten das 62 %, bei Eissporthallen 53 %. Zudem seien 16 % der Freibäder, 15 % der Eissporthallen und 14 % der Hallenbäder von Schließungen bedroht, wenn in den kommenden drei Jahren nicht umfassende Sanierungsmaßnahmen durchgeführt würden.
Einblicke in die Ergebnisse der Befragung liefert Dr. Christian Raffer, Senior Researcher/Economist beim Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) in seinem Vortrag „Zum Zustand kommunaler Sportstätten“, der am 13. Mai 2025 um 12.00 Uhr in Raum 2 stattfindet.
12.00 Uhr | Raum 2 | Zum Zustand kommunaler Sportstätten
Längst nicht alle öffentlichen Sportstätten in Deutschland befinden sich in guter Verfassung. Immer wieder führt das in einzelnen Kommunen sogar dazu, dass Sportangebote ausfallen müssen. Um dieses Thema näher zu beleuchten, hat das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) im Herbst 2024 eine Kommunalbefragung dazu durchgeführt. Die Studienergebnisse werden vorgestellt und mögliche Lösungsansätze besprochen.
Dr. Christian Raffer, Senior Researcher/Economist, Difu
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In diesem Zusammenhang stellt sich schlussendlich aber auch die Frage, ob einige Kommunen nicht eventuell über- oder unterversorgt sind, was die kommunale Sportstätteninfrastruktur betrifft. Wie Vergleiche mit anderen Kommunen genutzt werden können, um die eigene Sportstättenversorgung besser einschätzen und bewerten zu können, klären Lutz Thieme und Sören Wallrodt von der Hochschule Koblenz RheinAhrCampus in ihrem Vortrag „Optimale Sportstättenversorgung: Wie interkommunale Vergleiche zu besseren Entscheidungen führen können“, der um 10.00 Uhr in Raum 2 stattfindet.
10.00 Uhr | Raum 2 | Optimale Sportstättenversorgung
Wie viele Schwimmbäder, Sporthallen oder Sportplätze braucht eine Stadt oder ein Landkreis wirklich? Diese Frage lässt sich wissenschaftlich nicht eindeutig beantworten – es handelt sich vielmehr um eine normative Entscheidung. Dennoch bieten Vergleiche mit anderen Kommunen wertvolle Hinweise, um die eigene Sportstättenversorgung besser einschätzen zu können. Experten aus ganz Deutschland haben im Rahmen des vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) geförderten Projekts „Versorgungsgrade“ innovative Ansätze entwickelt, wie solche Vergleiche sinnvoll gestaltet werden können.
Lutz Thieme, Hochschule Koblenz RheinAhrCampus, Remagen
Sören Wallrodt, Hochschule Koblenz RheinAhrCampus, Remagen
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(Sportplatzwelt, 03.04.2025)





