Donaustadion ist nach Doppelaufstieg zweitligatauglich
Nach dem Aufstieg des SSV Ulm in die 2. Bundesliga modernisierte heiler den Platz im Donaustadion umfassend, damit das Spielfeld des fast 100 Jahre alten Bauwerks den Anforderungen der Deutschen Fußball-Liga (DFL) entspricht.
Modernisierung auf und um den Platz
Nur wenige Tage nach der Übergabe des Pokals zur Drittligameisterschaft startete der vollständige Umbau des Infields, begleitet von der Installation einer neuen Rasenheizung. Da der SSV Ulm in der vergangenen 3. Liga-Saison bereits mit einer Ausnahmegenehmigung ohne Rasenheizung spielte, war die Installation dieser nun für die 2. Liga zwingend erforderlich.
Zunächst entfernte heiler die alte Rasentragschicht, um Platz für die Arbeiten an der neuen Beregnungsanlage zu schaffen. Die Bewässerung des Spielfelds wird nun durch sechs Vollkreis- und zwölf Teilkreisregner gewährleistet, die eine gleichmäßige Beregnung sicherstellen. Beim Verlegen der Rasenheizung kamen im Donaustadion insgesamt 26,8 Kilometer Heizschlaufen zum Einsatz.
Nach dem Einschieben, Verzahnen und Verdichten des neuen Schichtenaufbaus, bestehend aus Drain- und Rasentragschicht, konnte der niederländische Partner Hendriks Graszoden die neue, drei Zentimeter dicke Sode innerhalb weniger Tage verlegen.
Neben den Arbeiten am Spielfeld wurden seitliche Strahler an den vier Flutlichtmasten angebracht, um den DFL-Richtlinien gerecht zu werden. Zudem gab es weitere bauliche Maßnahmen, um die Zweitligatauglichkeit des SSV Ulm sicherzustellen.
Neuer Rasen für das Donaustadion
Die besondere Herausforderung bestand darin, alle Arbeiten während der Sommerpause fachgerecht und termingerecht abzuschließen, um den engen Zeitplan einzuhalten. Nach einer Bauzeit von zehn Wochen und der fachgerechten Pflege des neuen Rasens erfolgte die Übergabe des Donaustadions an die Greenkeeper in Ulm – pünktlich zum Saisonauftakt am 4. August 2024. (Stadionwelt, 25.09.2024)
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