Sportplatzbau mit Tideplan für Nordsee-Inseln
Im Auftrag des Amt Föhr-Amrum hat das Bielefelder Sportplatzbauunternehmen heiler in den vergangenen Monaten zwei besondere Bauvorhaben realisiert: die Sanierung und Modernisierung der Sportanlagen in Wyk auf Föhr und auf Amrum.
Was zunächst nach klassischem Sportplatzbau klingt, entpuppte sich als logistische Herausforderung. Sämtliche Maschinen, Materialien, Container und Mitarbeitende mussten per Schiff auf die Inseln transportiert werden und das mit exakter Planung und großem Vorlauf. Jede Lieferung richtete sich nach den Gezeiten. Im Gegensatz zu Festlandbaustellen mit flexibler Materiallogistik kam auf Föhr und Amrum alles in einem Rutsch: jede Einfassung, jeder Pflasterstein, jeder Schotterzug verladen in Dagebüll, punktgenau geplant, auf Paletten gestapelt und auf die Inseln gebracht.
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Rundumerneuerung auf Föhr: Sportanlage Eilun-Feer Skuul
Die Sportanlage der Stadt Wyk auf Föhr stammt aus den 1970er Jahren und wurde bis auf kleinere Reparaturen kaum verändert. Nun erhielt die in die Jahre gekommene Anlage eine umfassende Modernisierung durch das Bielefelder Sportplatzbauunternehmen. Der Schwerpunkt lag auf den kunststoffgebundenen Flächen rund um das zentrale Rasenspielfeld. Das heiler-Team entfernte die alten Beläge vollständig, baute die Flächen technisch neu auf und versah sie mit einem modernen Kunststoffbelag samt präziser Linierung.
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Die gesamte Leichtathletikanlage entspricht nun wieder den Anforderungen des Schulsports auf den nordfriesischen Inseln: Die 400-Meter-Rundbahn mit vier Bahnen sowie die sechs 100-Meter-Kurzstreckenbahnen bilden das Herzstück. Im südlichen Bereich ergänzen zwei neue Hochsprunganlagen und ein Speerwurfanlauf die Anlage. Im Norden befinden sich eine Weit- und Dreisprunganlage mit drei Anlaufbahnen, ein Kugelstoßbereich sowie ein überarbeiteter Stabhochsprungbereich.
Das zentrale Rasenspielfeld erhielt eine Frischekur und steht dem Schul- und Vereinssport weiterhin zur Verfügung. Zusätzlich sanierte das heiler Team ein bestehendes Kleinspielfeld mit Basketballkörben. Auch das ehemalige Beachvolleyballfeld im nördlichen Bereich wurde neu aufgebaut und bietet nun Platz für zwei wettkampfgerechte Spielfelder. Ein neu gepflasterter Erschließungsweg mit Sitzgelegenheiten rundet das Projekt ab.
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Frischer Belag für die Öömrang Skuul auf Amrum
Parallel zum Bauvorhaben auf Föhr modernisierte das Sportplatzbauunternehmen auch die Außenanlagen der Öömrang Skuul in Nebel auf Amrum. Die bestehende Fläche umfasste ein Kleinspielfeld (20 × 40 Meter), eine 130 Meter lange Kurzstreckenlaufbahn mit drei Bahnen sowie eine Weitsprunganlage am Kopfende. Keine 500 Meter von der Wasserlinie entfernt startete das Projekt mit dem Rückbau der alten Kunststoffbeläge und der Randeinfassungen.
Im Anschluss legte heiler ein neues Erdplanum an, installierte das Entwässerungssystem und baute die Tragschichten auf. Den Abschluss bildete der neue Kunststoffbelag mit Linierung. Heute steht der Schulgemeinschaft auf Amrum eine technisch modernisierte Anlage zur Verfügung die funktional, kompakt und witterungsunabhängig nutzbar ist.
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Zwei Anlagen, zwei Inseln – ein starkes Ergebnis
Mit den Projekten auf Föhr und Amrum demonstriert das Unternehmen heiler, dass Sportplatzbau auch unter außergewöhnlichen Bedingungen verlässlich funktioniert. Jeder Schritt lief präzise getaktet – abgestimmt auf Schiffsfahrpläne, örtliche Gegebenheiten und das nordfriesische Wetter. (Stadionwelt, 19.08.2025)
- Firmenhomepage: heiler GmbH & Co. KG





