Sportstätteninfrastruktur: Finanzierung & Förderung
Die Fördersituation für Kommunen und Vereine gestaltet sich mitunter komplex. Doch auch abseits staatlicher Förderprogramme gibt es zahlreiche Finanzierungsmöglichkeiten, mit Hilfe derer sich vor allem Vereine wichtige Finanzspritzen sichern können.
Die Förderung des Sportstättenbaus ist in Deutschland in erster Linie Sache der jeweiligen Bundesländer bzw. der jeweils zuständigen Kommune. Die für Kommunen wie Vereine relevanten Förderprogramme sind in diesem Zusammenhang in erster Linie die klassischen Sport- und Sportstättenförderprogramme der Bundesländer – falls vorhanden – sowie Sonderförderprogramme der Bundesländer, die sich vor allem auf die energetische Optimierung (kommunaler) Nichtwohngebäude fokussieren.
Zusätzlich zur staatlichen Förderung haben sich vor allem für Sportvereine als privatrechtliche Zusammenschlüsse einige Finanzierungsmodelle etabliert, die beispielsweise ergänzend zur staatlichen Förderung (z. B. zur Finanzierung des Eigenanteils) oder sogar zur Vollfinanzierung kleinerer Projekte genutzt werden können – vom klassischen Crowdfunding über innovative Vermarktungs- und Finanzierungskonzepte bis hin zur entgeltlichen Veräußerung von Rechten (z. B. Naming Rights). Auch hier gilt es allerdings einige (rechtliche) Grundlagen zu beachten.
Die klassische Sportförderung, die Sportvereine in der Regel in Form einer Sportpauschale von der Kommune erhalten, Soforthilfe- und Sonderprogramme für Sportvereine und Kommunen seien an dieser Stelle zunächst ausgeklammert.
Bei diesem Artikel handelt es sich um eine gekürzte Fassung. Die vollständige Version des Artikels finden Sie auf insgesamt vier Seiten im neuen Sportplatzwelt INSIDE 1/2025 - Das Magazin für Profis im Breitensport – unter anderem mit folgenden weiteren spannenden Themen:
- Förderrichtlinien und Zweckbindung der Mittel
- Sportstättenförderung im Rahmen der Städtebauförderung
- Relevante Förderprogramme auf Bundesebene
- Kumulierbarkeit und Fremdfinanzierung des Eigenanteils
Sportplatzwelt INSIDE 1/2025 dreht sich auf insgesamt 120 Seiten um den Themenschwerpunkt „Die Zukunft des Breitensports“ – von der nachhaltigen Sportstättenplanung und -ausstattung über zukunftsfähige Konzepte für das Ehrenamt bis hin zum Themenkomplex Digitalisierung und Künstliche Intelligenz.
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Klamme Kassen
Die Tatsache, dass wichtige Förderprogramme für den Sportstättenbau derzeit nicht neu aufgelegt werden (z. B. „Investitionspakt Sportstätten“ oder das SJK-Programm des Bundes, für das es derzeit (noch) keinen neuen Förderaufruf gibt), sorgt dafür, dass sowohl Kommunen als auch Vereine alternative Finanzierungskonzepte ins Auge fassen müssen. Während Kommunen derzeit vor allem Sporthallenprojekte oft über entsprechende Förderprogramme des Schulbaus finanzieren (insofern die geförderte Sporthalle auch im schulischen Kontext genutzt wird), sind es vor allem Vereine mit eigenen Anlagen, die infolge der insgesamt angespannten Fördersituation derzeit Schwierigkeiten haben dürften, die nötigen Mittel für wichtige Sanierungsmaßnahmen zu erhalten. In diesen Fällen ist zu prüfen, ob unter Umständen alternative Finanzierungskonzepte wie Crowdfunding, spendenfinanzierte Modelle oder beispielsweise der entgeltliche Verkauf einzelner Parzellen an einzelne Kleinstspender für eine Finanzierung des geplanten Bau- oder Sanierungsvorhaben in Frage kommen. Dabei muss aber immer geprüft werden, ob das geplante Finanzierungskonzept mit den gemeinnützigkeitsrechtlichen Vorgaben vereinbar ist.
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Für Kommunen rücken indes vor allem die nach wie vor zahlreich vertretenen Förderprogramm für energetische Sanierungen in den Vordergrund und auch auf EU-Ebene gibt es unter Umständen Möglichkeiten, an die begehrten Fördermittel zu gelangen. Auch die verschiedenen Förderprogramme für die städtebauliche Entwicklung kommen unter Umständen für die Förderung eines Sportstättenprojekts in Frage – insofern sie Teil einer städtebaulichen Maßnahme sind oder sie zum Erreichen der in den einzelnen Förderrichtlinien enthaltenen Förderziele beitragen.
Grund zur Hoffnung gibt in diesem Zusammenhang auch die im aktuellen Koalitionsvertrag angekündigte „Sportmilliarde“, die zwar entgegen der ursprünglichen Planung nicht mehr jährlich, sonder über die gesamte vierjährige Legislaturperiode ausgezahlt werden soll – über welche Förderprogramme die Mittel schlussendlich zur Verfügung gestellt werden, bleibt abzuwarten. [...]
Bei diesem Artikel handelt es sich um eine gekürzte Fassung. Die vollständige Version des Artikels finden Sie auf insgesamt vier Seiten im neuen Sportplatzwelt INSIDE 1/2025 - Das Magazin für Profis im Breitensport.
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(Sportplatzwelt, 17.07.2025)




