Eissporthalle modernisiert – die Technik überzeugt
Mit dem Sparkassen-Eisdom hat Halle (Saale) eine der modernsten Eissportstätten der Region erhalten. Die Saale Bulls blicken auf einen intensiven, aber äußerst erfolgreichen Bauprozess zurück, der unter anderem durch die Zusammenarbeit mit AST realisiert werden konnte.
Nachdem die vorherige Eissporthalle der Saale Bulls dem Hochwasser im Jahr 2013 zum Opfer fiel, wurde der Eisdom zunächst als Interimslösung konstruiert. Letzten Endes entschied sich die Stadt dann aber für einen vollwertigen Ausbau – unter Einbindung der bestehenden Bausubstanz – zu einer modernen Eissporthalle mit Platz für rund 3.300 Zuschauer. Knapp anderthalb Jahre lang fanden Baumaßnahmen für insgesamt 32,6 Mio. Euro statt, bis dann am 25. Oktober die neue Heimat der Bulls bei einem Heimspiel gegen die Hannover Indians feierlich eröffnet werden konnte.
Im Gespräch mit Clubführung, Spielern und sportlicher Leitung wird deutlich, was der Neubau für Club und Standort bedeutet und welche Rolle die AST Eissport- und Solaranlagenbau GmbH dabei spielte.
„Wir wurden von Anfang an eingebunden“ – Präsident Daniel Mischner über die Zusammenarbeit mit AST
Bereits zu Beginn der Planungsphase setzte der Club auf eine enge Abstimmung mit der Firma AST. Für Präsident Daniel Mischner ein entscheidender Faktor: „Uns hat sehr gefallen, dass wir als Club von Anfang an in alle Prozesse einbezogen wurden.“ Die Saale Bulls nutzten die Gelegenheit, um die neue Bande para-eishockeytauglich auszuführen – ein wichtiges Signal in Richtung Inklusion. Auch optische Wünsche wie der rote Handlauf, passend zur Clubfarbe, wurden unkompliziert realisiert.
Die neue AST Dynamic Pro Sport Bande erfüllt die Erwartungen: „Die Anforderungen in den Ligen steigen – und wir sind bestens darauf vorbereitet. Vor allem die professionelle Montage und der respektvolle Umgang der AST-Monteure mit unserem Personal haben uns beeindruckt.“ Dass die Bande für den Parasport ausgelegt wurde, sei eine bewusste Entscheidung gewesen: „Wir wollen unser Stadion für möglichst viele Menschen öffnen und den Standort weiter stärken.“
Großen Eindruck hinterließ außerdem der präzise Aufbau der Eisfläche. Durch die exakte Konstruktion kann das Eis nun mit geringerer Dicke betrieben werden, was den Energieverbrauch reduziert. „Ein enormer Vorteil“, so Mischner.
„Eine völlig andere Nummer“ – Kapitän Thomas Merl über Bande und Eisqualität
Während des Bauprozesses musste die Mannschaft in Leipzig trainieren – entsprechend groß war die Vorfreude auf das neue Stadion. Kapitän Thomas Merl erinnert sich: „Als wir das erste Mal aufs Eis durften, war ich echt beeindruckt. Der Unterschied zu vielen anderen Hallen ist enorm.“ Die neue Bande verändert nicht nur das Spielgefühl, sondern erhöht auch die Sicherheit: „Das Verletzungsrisiko sinkt deutlich. Alles wirkt durchdacht und hochwertig.“
Besonders positiv hebt Merl die Qualität der Eisfläche hervor. Probleme aus der provisorischen Übergangszeit – Löcher, unebene Zonen, unsaubere Übergänge – gehören der Vergangenheit an. Während der Bauphase schaute Merl regelmäßig vorbei: „Man hat als Spieler keine Vorstellung, wie aufwendig das ist. Die Installation der kraftabbauenden Bande live zu sehen, war beeindruckend.“
„Ein Aushängeschild für Sachsen-Anhalt“ – Sportdirektor Christian Hommel über die neue Arena
Für Sportdirektor Christian Hommel ist die neue Halle weit mehr als ein modernes Spielfeld: „Eine neue Sportstätte ist eine große Chance für die gesamte Region – für den Hobby-, Nachwuchs- und Profisport. Die Professionalität steigt, und wir schaffen ein neues Aushängeschild für den Standort.“
Auch im Wettbewerb um neue Spieler und Trainer sei die Arena ein klarer Vorteil. Zusätzlich bieten die neuen VIP-Bereiche attraktive Möglichkeiten für Veranstaltungen. Hommel, der in der Schlussphase noch eigene Ideen einbringen konnte, zeigt sich beeindruckt vom Tempo und der Professionalität des Bauprozesses: „Man merkte deutlich, dass überall Profis am Werk waren. Alle Beteiligten verdienen großen Dank.“
Im Vergleich zu anderen Standorten sieht Hommel Halle nun hervorragend aufgestellt: „Jede Halle hat ihr eigenes Flair. Aber wir besitzen jetzt eine der modernsten Arenen – technisch wie infrastrukturell auf Top-Niveau. Vielleicht nicht die größte, aber ich sage immer: Wir haben die kleine.“ (Stadionwelt, 09.12.2025)
- Firmenhomepage: AST Eissport- und Solaranlagenbau GmbH






