Neue Filtertechnik reinigt Laufbahnen nachhaltig
Sandmaster setzt bei der Reinigung von Kunststofflaufbahnen auf eine mobile Filteranlage, die Mikroplastik und Schadstoffe direkt aus dem Schmutzwasser entfernt und das Wasser im Kreislauf wiederverwendet.

Kunststofflaufbahnen gehören heute zur Standardausstattung moderner Sportanlagen. Damit ihre sportfunktionalen Eigenschaften langfristig erhalten bleiben, ist eine regelmäßige Reinigung erforderlich. Oft unbeachtet bleibt dabei jedoch, dass beim Reinigungsvorgang belastetes Schmutzwasser entsteht, das Mikroplastikpartikel, organische Rückstände und weitere feine Schadstoffe enthält.
Mit einer neu entwickelten mobilen Wasserfilteranlage stellt die Sandmaster GmbH nun ein Verfahren vor, das dieses Schmutzwasser direkt vor Ort aufbereitet und im Reinigungskreislauf wiederverwendet.
Die Anlage arbeitet mit mehreren Filtrationsstufen bis in den µ-Bereich und entfernt selbst feinste Partikel aus dem Prozesswasser. Das gereinigte Wasser wird anschließend erneut dem Reinigungskreislauf zugeführt. Die verbleibenden Feststoffe werden getrennt gesammelt und fachgerecht entsorgt. Dadurch lassen sich nicht nur mehrere Tausend Liter Frischwasser pro Laufbahn einsparen, sondern auch potenzielle Schadstoffeinträge in die Kanalisation deutlich reduzieren. Das verbleibende Restwasser kann zudem für Bewässerungszwecke genutzt werden.

Besonders hervorzuheben ist die erreichte Wasserqualität: Nach der Aufbereitung ist das Wasser nahezu frei von umweltrelevanten Schadstoffen und erreicht bildlich gesprochen beinahe Trinkwasserqualität.
Damit setzt Sandmaster aktuell Maßstäbe in der professionellen Reinigung von Kunststofflaufbahnen. Branchenkenner bewerten die Kombination aus mobiler Mikrofiltration, geschlossenem Wasserkreislauf und vollständigem Abwassermanagement als technologisches Konzept, das in dieser Form bislang einzigartig am Markt ist.
„Sportstättenpflege muss heute nicht nur wirtschaftlich und funktional sein, sondern auch ökologisch verantwortungsvoll erfolgen“, erklärt Sandmaster. „Technisch ist es längst möglich, belastetes Reinigungswasser direkt vor Ort zu filtern und wiederzuverwenden.“
Vor dem Hintergrund wachsender Diskussionen über Mikroplastik, Gewässerschutz und nachhaltige Infrastruktur gewinnt das Thema zunehmend an Bedeutung. Moderne Reinigungskonzepte könnten einen wichtigen Beitrag dazu leisten, Umweltbelastungen spürbar zu verringern.
Die mobile Filteranlage ist vollständig elektronisch gesteuert und ermöglicht ein lückenloses Abwassermanagement. Der ökologische Wasserkreislauf der Anlage zeigt, wie Reinigung, Filtration und Wiederverwendung in einem geschlossenen System kombiniert werden können.
Experten aus der Sportstättenpflege sehen in solchen Technologien einen möglichen zukünftigen Standard für die nachhaltige Reinigung von Kunststoffflächen. Angesichts steigender Umweltanforderungen könnte die konsequente Filtration belasteten Reinigungswassers künftig eine deutlich größere Rolle bei Ausschreibungen und gesetzlichen Vorgaben spielen. (Sportplatzwelt, 11.05.2026)




